DFG-Projekt „Bandkeramische Siedlung mit Grubenanlage von Herxheim bei Landau“

Erstmalig kamen 1996 bei Rettungsgrabungen in einem Erdwerk aus langen, tiefen Gruben, das eine Siedlungsfläche der frühesten Ackerbauern Mitteleuropas (sog. Kultur der Bandkeramik, ca. 5300-4950 v. Chr.) umgab, mysteriöse Fundkomplexe zutage: In Konzentrationen in den Gruben lagen klein zerstückelte menschliche Knochen und Teilskelette, zu Kalotten zugerichtete menschliche Schädel und weiteres Fundmaterial, darunter qualitätvolle Keramik, zerstörte Steingeräte und Tierknochen. Seit 2004 wird diese für das Neolithikum Mitteleuropas einzigartige Fundstelle von einem internationalen Wissenschaftlerteam ausgewertet; das Projekt wird bis 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.


Weitere Informationen zu diesem Thema:

Das Projekt Herxheim unterhält eine eigene Internet-Seite, die ständig aktuelle Informationen, Literaturhinweise und Hintergründe zu dem außergewöhnlichen Kulturdenkmal der frühen Ackerbauern bietet: www.projekt-herxheim.de



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